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Moderne Heiztechnik eröffnet große Potenziale zur Einsparung von Energie und bei der Steuerung des Raumklimas. Das gilt besonders bei der Sanierung großer Anlagen. Wie eine Messaktion der einstigen energie-AG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Neu-Ulm an 70 Schulen gezeigt hat, verhindern gerade dort gängige Vergabeverfahren, dass diese Potenziale auch abgerufen werden. In Anbetracht des Klimawandels und der bedrohlichen Verteuerung fossiler Brennstoffe ist diese "systembedingte" Verlustquelle weder volkswirtschaftlich noch ökologisch akzeptabel. Es müssen deshalb neue Instrumentarien der Auftragsvergabe entwickelt werden, welche die Anbieter in die Lage versetzen, optimale Sanierungsarbeit zu leisten. Dabei ist insbesondere der Aufwand zu berücksichtigen, der für die komplexe Einregulierung und Anpassung großer Heizungsanlagen an die jeweiligen Bedingungen erforderlich ist. Nur so kann der hohe Wissens- und Innovationsstand heutiger Heizungstechnik zum Tragen kommen. Das naerco-Projekt hat das Ziel, diese Instrumentarien im Rahmen einer wissenschaftlich begleiteten Pilotsanierung zu entwickeln und zu erproben. |
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letzte Änderungen: 20. 9. 2010 | ||||||||||
